INSTITUT

Geschichte: Entstehung und Zielsetzung

Das ifs Institut für Städtebau, Wohnungswirtschaft und Bausparwesen e.V. (Arnold-Knoblauch-Institut) wurde am 26. Juli 1963 auf Initiative führender Persönlichkeiten des Bausparwesens und unter Mitwirkung namhafter Vertreter aus der Kredit- und Wohnungswirtschaft sowie der Wohnungs- und der Sozialpolitik gegründet.

Zu den Gründungsmitgliedern gehörten der Verband der Privaten Bausparkassen, 17 Unternehmen sowie 18 Einzelpersonen, darunter der langjährige Geschäftsführer des Verbandes der Privaten Bausparkassen und spätere Direktor des Instituts, Dr. Werner Lehmann sowie Walter Englert, der dem Kuratorium des Instituts über 24 Jahre von 1969 bis 1993 als Vorsitzender bzw. stellvertretender Vorsitzender angehörte, und S.K.H. Dr. Georg Wilhelm Prinz von Hannover. Vorsitzender der Gründungsversammlung und in den Folgejahren stellvertretender Kuratoriumsvorsitzender war Regierungsdirektor a.D. Ferdinand Sandgänger.

Im Untertitel trägt das Institut laut Satzung den Namen eines Mannes, der sich als Bautechniker und Architekt in ganz besonderem Maße um die Wohnungswirtschaft verdient gemacht hat: Arnold Knoblauch. 1879 geboren, starb er im Februar 1963, ein halbes Jahr vor Gründung des Instituts. Knoblauch war lange Jahre Leiter der Gagfah Gemeinnützige AG für Angestellten-Heimstätten, Vorsitzender des Aufsichtsrates der Heimstatt Bausparkasse, Mitgründer der Deutschen Bau- und Bodenbank, Vorsitzender des wohnungswirtschaftlichen Beirats beim Bundesministerium für Wohnungsbau - wie es damals noch hieß - sowie von 1935 bis 1942 Leiter der Fachgruppe Private Bausparkassen, dem Vorgänger des heutigen Verbandes der Privaten Bausparkassen.

In diese Zeit fiel die für die Bausparkassen so richtungsweisende Auseinandersetzung um die Reform des Bausparwesens. Auf Knoblauchs Vorschlag, dem sogenannten Knoblauch-Plan, basierten die am 11. April 1938 erlassenen Reformrichtlinien des Reichswirtschaftsministeriums, die die Tätigkeit der Bausparkassen auf den nachstelligen Beleihungsraum hinlenkten.

Gewos-Studie / DEIX

Die komplette Studie kann zum Preis von 30 €, einschließlich Mehrwertsteuer, Porto und Verpackungskosten, beim

ifs Institut für Städtebau,
Wohnungswirtschaft und
Bausparwesen e.V.,
Postfach 304311, 10723 Berlin
E-Mail:
zentrale(at)ifs-staedtebauinstitut.de
Tel: 030-590091600
Fax: 030-590091605

bestellt werden.